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3. Beitragstest

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2. Testbeitrag

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Testbeitrag

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01. Executive Summery

01. Wer bin ich?

Zur Ausstellung

Kobalt, Kupfer, Lithium, Nickel: gefragte Stoffe bei der aktuellen Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, die dem gewünschten Wandel der globalen Energiewirtschaft geschuldet ist. Jedes Kapitel des Projekts befasst sich mit der Gewinnung eines bestimmten Minerals, deckt die oft übersehenen Lieferketten auf und hinterfragt die komplexen Auswirkungen auf die betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo, Chile und Indonesien.

Barfüßige Arbeiter mit einfachstem Arbeitsgerät und in kaum gesicherten Stollen, verseuchtes Wasser, verwüstete und vergifte Landstriche: In jeder Region, die der Fotograf für seine Serie in den Blick genommen hat, zeigen sich die enormen Probleme beim Rohstoffabbau. Um das Versprechen von zukünftigen „sauberen“ Technologien umzusetzen, werden spezielle Materialien benötigt, die allerdings zum Teil unter fragwürdigen, menschenverachtenden und umweltgefährdenden Bedingungen gewonnen werden. E-Autos, die für eine Besserung der Klimabilanz sorgen sollen, Smartphones, die aus der Alltagskommunikation nicht mehr wegzudenken sind, Batterien, die zukünftig auch überschüssige Energie aus Wind- und Solartechnik speichern sollen: Für alles wird unter anderem Kobalt benötigt, das daher zu einer gefragten Ressource geworden ist. Der größte Anteil dieses Elements wird in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, doch vom finanziellen Ertrag, der mit diesem gefragten Stoff erzielt wird, landet nur wenig bei den Menschen in den Bergbauregionen. Denn raffiniert wird das Element von Unternehmen in anderen Ländern. So ist China heute der weltweit größte Kobaltimporteur. Daher ist es Monteleone wichtig, auch die Lieferketten zu benennen, die für die neue und angeblich bessere Energie genutzt werden.

© Lorenzo Poli

Vita

Davide Monteleone wurde 1974 in Potenza, Region Basilicata, Italien, geboren und lebt heute in der Schweiz. Er hat einen Master-Abschluss in Kunst und Politik der Goldsmith University London und ist als Kurator und Dozent in vielen öffentlichen und privaten Institutionen tätig. Ab 2001 arbeitete und lebte er für ein Jahrzehnt in Moskau. Seine Arbeit als bildender Künstler und Forscher umfasst die Bereiche Bildgestaltung, visueller Journalismus und Schreiben. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit Klimathemen im Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaft und Geopolitik. Monteleone hat zahlreiche Bücher veröffentlicht

1.02. Welches Unternehmen wird übernommen?

Zur Ausstellung

Kobalt, Kupfer, Lithium, Nickel: gefragte Stoffe bei der aktuellen Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, die dem gewünschten Wandel der globalen Energiewirtschaft geschuldet ist. Jedes Kapitel des Projekts befasst sich mit der Gewinnung eines bestimmten Minerals, deckt die oft übersehenen Lieferketten auf und hinterfragt die komplexen Auswirkungen auf die betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo, Chile und Indonesien.

Barfüßige Arbeiter mit einfachstem Arbeitsgerät und in kaum gesicherten Stollen, verseuchtes Wasser, verwüstete und vergifte Landstriche: In jeder Region, die der Fotograf für seine Serie in den Blick genommen hat, zeigen sich die enormen Probleme beim Rohstoffabbau. Um das Versprechen von zukünftigen „sauberen“ Technologien umzusetzen, werden spezielle Materialien benötigt, die allerdings zum Teil unter fragwürdigen, menschenverachtenden und umweltgefährdenden Bedingungen gewonnen werden. E-Autos, die für eine Besserung der Klimabilanz sorgen sollen, Smartphones, die aus der Alltagskommunikation nicht mehr wegzudenken sind, Batterien, die zukünftig auch überschüssige Energie aus Wind- und Solartechnik speichern sollen: Für alles wird unter anderem Kobalt benötigt, das daher zu einer gefragten Ressource geworden ist. Der größte Anteil dieses Elements wird in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, doch vom finanziellen Ertrag, der mit diesem gefragten Stoff erzielt wird, landet nur wenig bei den Menschen in den Bergbauregionen. Denn raffiniert wird das Element von Unternehmen in anderen Ländern. So ist China heute der weltweit größte Kobaltimporteur. Daher ist es Monteleone wichtig, auch die Lieferketten zu benennen, die für die neue und angeblich bessere Energie genutzt werden.

© Lorenzo Poli

Vita

Davide Monteleone wurde 1974 in Potenza, Region Basilicata, Italien, geboren und lebt heute in der Schweiz. Er hat einen Master-Abschluss in Kunst und Politik der Goldsmith University London und ist als Kurator und Dozent in vielen öffentlichen und privaten Institutionen tätig. Ab 2001 arbeitete und lebte er für ein Jahrzehnt in Moskau. Seine Arbeit als bildender Künstler und Forscher umfasst die Bereiche Bildgestaltung, visueller Journalismus und Schreiben. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit Klimathemen im Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaft und Geopolitik. Monteleone hat zahlreiche Bücher veröffentlicht

Finanzen

1.03. Kaufpreis

1.600.000 EUR

LEICA Galerie Zingst
Am Bahnhof 1
18374 Zingst

1.04. Finanzierungsbedarf

1.600.000 EUR

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1.05. Eigenkapital

1.600.000 EUR

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1.06. Fremdkapital

1.600.000 EUR

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Interview

Übernahme

Dieses Projekt hat mich in meinem Glauben an die Macht des visuellen Geschichtenerzählens bestärkt.

1.07. Warum ist die Übernahme wirtschaftlich sinnvoll?

Am Anfang des Projekts stand die Beobachtung eines Paradoxons: Während erneuerbare Energien als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen angesehen werden, hängt ihr Ausbau von einer immensen Nachfrage nach kritischen Mineralien wie Lithium, Kobalt, Nickel usw. ab. Diese Nachfrage betrifft in unverhältnismäßig hohem Maße Regionen im globalen Süden, wo der Abbau unter prekären Bedingungen erfolgt, die oft zu Umweltzerstörung und sozialer Ungleichheit führen.
Ich wollte diese Widersprüche erforschen – wie das Streben nach Nachhaltigkeit im Norden Landschaften und Gemeinschaften im Süden umgestaltet und dabei oft die Muster der Ausbeutung aufrechterhält. Die Idee entwickelte sich aus einer umfassenderen Reflexion darüber, wie die Ressourcengewinnung historisch mit Kolonialismus und Machtungleichgewichten verbunden ist, was dringende ethische Fragen über die Zukunft unserer Energiewende aufwirft. Wie kann in Zukunft Nachhaltigkeit entstehen, ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen?

1.08. Nachweis der Kreditrückführung aus dem operativen Geschäft

Mein Forschungsprozess für das Projekt „Critical Minerals“ war eine Reise, bei der sich strenge Datenanalyse mit Storytelling und Design vermischte. Alles begann mit einer einfachen Frage: Warum sind diese Mineralien so wichtig und wie prägen sie unsere Welt? Ich wusste, dass sie für unsere westliche Lebensgrundlage quasi unerlässlich sind: von erneuerbarer Energie bis hin zu alltäglicher Elektronik. Aber ich wollte tiefer in das Thema vordingen – die verborgenen Schichten hinter ihrem Abbau, ihrer Verteilung und ihren Auswirkungen aufdecken.
Ich begann damit, in die Forschung einzutauchen und mich mit geologischen Untersuchungen, akademischen Studien und Industrieberichten zu beschäftigen. Schnell wurde klar, dass es bei kritischen Mineralien nicht nur um Rohstoffe geht, sondern dass sie im Mittelpunkt komplexer geopolitischer und ökologischer Herausforderungen stehen. Es war wichtig, ihre globale Verteilung zu verstehen, und so sammelte ich umfangreiche Daten über Abbaustätten, Reserven und Lieferketten. Doch Zahlen allein können nur einen Teil der Geschichte erzählen.
Um die Daten zum Leben zu erwecken, nutzte ich die Geodatenanalyse, um den globalen Fluss dieser Mineralien zu kartieren. Die visuelle Darstellung offenbarte Muster, die ich zuvor nicht ganz verstanden hatte – wo die wichtigsten Ressourcen konzentriert waren, welche Regionen am stärksten gefährdet waren und wie die Lieferketten über die Kontinente hinweg zusammenhingen. Aber schon damals hatte ich das Gefühl, dass etwas fehlte: eine menschliche Ebene, eine Möglichkeit, diese Erkenntnisse über Zahlen und Fakten hinaus zum Ausdruck zu bringen.
Ab dieser Stelle arbeitete ich eng mit einem lokalen Geschichtenerzähler zusammen, um Erzählungen zu verfassen, die das Projekt ansprechender und nachvollziehbarer machen sollten. Anstatt trockene Statistiken zu präsentieren, konzentrierten wir uns auf die Menschen und Orte, die von kritischen Mineralien betroffen sind – Gemeinden in der Nähe von Abbaustätten, Arbeiter in der Bergbauindustrie und die breiteren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit. Gleichzeitig habe ich mich mit einem Datendesigner zusammengetan, um sicherzustellen, dass unsere Visualisierungen präzise, aber auch ansprechend und intuitiv sind. Gemeinsam verwandelten wir komplexe Datensätze in interaktive Erlebnisse, die nicht nur gelesen, sondern auch erforscht werden konnten.
Der letzte Schritt bestand darin, alles in ArcGIS StoryMaps zusammenzuführen und eine interaktive Erzählung zu erstellen, die das Publikum dazu einlädt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Am Ende war dieses Projekt mehr als nur ein Forschungsprojekt – es ging darum, Daten mit Geschichten zu verbinden, Wissenschaft mit Design zu verknüpfen und die Welt der kritischen Mineralien einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Ich wollte diese Widersprüche erforschen – wie das Streben nach Nachhaltigkeit im Norden Landschaften und Gemeinschaften im Süden umgestaltet und dabei oft die Muster der Ausbeutung aufrechterhält. Die Idee entwickelte sich aus einer umfassenderen Reflexion darüber, wie die Ressourcengewinnung historisch mit Kolonialismus und Machtungleichgewichten verbunden ist, was dringende ethische Fragen über die Zukunft unserer Energiewende aufwirft. Wie kann in Zukunft Nachhaltigkeit entstehen, ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen?